Lehrschwimmbecken auf der Hohl: Schule protestiert gegen Schließung

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Idar-Oberstein. Wie sich die Bilder gleichen: Schon vor gut zwei Jahren hatten Schwimmsportvereine, Kinder und Eltern mit einer Protestaktion in einer Stadtratssitzung auf die problematische Schwimmbadsituation in Idar-Oberstein hingewiesen.
Gestern Abend waren es Schüler, Eltern und Lehrer der Realschule plus auf der Hohl, die mit selbst gemalten bunten Plakaten gegen die geplante Schließung des dortigen Lehrschwimmbeckens protestierten. Ungewöhnlicher Vorgang: Oberbürgermeister Bruno Zimmer erteilte den Demonstranten in der Sitzung zwar kein Rederecht, er verlas aber eine Stellungnahme, die von Schulleitung, Personalrat sowie der Eltern- und der Schülervertretung unterzeichnet ist.

Darin heißt es, die Betroffenen in der Realschule plus seien vom Mehrheitsbeschluss des Stadtrats, das Lehrschwimmbecken in ihrer Schule zu schließen, wenn die Sanierung des Hallenbads abgeschlossen ist, „entsetzt“. Es sei nicht nachvollziehbar, „dass ein solcher Beschluss gefasst wird, ohne mit den Betroffenen auch nur ein Wort darüber gewechselt zu haben. Der Schulträger unserer Schule, die Stadtverwaltung Idar-Oberstein, hat weder vor dem Stadtratsbeschluss noch danach die Verantwortlichen der Schule über den Beschluss informiert.“weiterlesen

Schuleröffnungsgottesdienst

Idar-Oberstein.

Schuleröffnungsgottesdienst der Realschule plus Idar-Oberstein

 

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begannen 44 neue Fünftklässler am 08.September ihren ersten Schultag an der Realschule plus Idar-Oberstein in der Rostocker Straße. Der traditionelle Schulgottesdienst wurde wie immer von den Religionslehrern und Schülern der 6.Klassen vorbereitet. Er stand ganz unter dem Motto des Gleichnisses vom verlorenen Sohn. Um dies in die Erlebniswelt der Kinder zu übertragen wurde von den Sechstklässlern die Geschichte vom verlorenen Otto als szenisches Spiel aufgeführt.

Eines Morgens reichte es Otto, er hatte genug. Er ging in sein Zimmer, zerrte seinen alten Rucksack unter seinem Bett hervor und packte sein Kuscheltier namens Puschl, etwas Taschengeld und seine Zahnbürste hinein und schlich sich aus dem Haus. Endlich konnte er tun und lassen was er wollte und er verbrachte einen wunderbaren Tag. Doch irgendwann abends als es dunkel wurde merkte er, dass ihm die anderen fehlten und so machte er sich auf den Heimweg. Zuhause bei den Eltern war nun die Freude und Erleichterung über seine Heimkehr groß. Daher gab es sogar sein Leibgericht: Schinkennudeln. Doch Ottos Schwester reagierte zunächst sauer und fand es unfair, dass er überhaupt keinen Ärger bekam. Am Ende des Tages brachte Puschl es jedoch auf den Punkt: „Hauptsache, wir sind alle wieder da.“weiterlesen